Donnerstag, 16. Juli 2015

Stichling von Ravensburger

Ein Stichspiel, wie der Name schon verrät, bei dem man nicht nur auf einen Stich spielt, sondern gleich auf vier. Dabei geht es ein wenig wie bei Wizard zu, man sollte nicht mehr Stiche bekommen, als man angesagt hat, wobei sich dies im Laufe des Spieles noch verändern kann. Mit drei Karten gibt am verdeckt an, wie viele Stiche man bekommen möchte. Sind es zwei, liegt die Karte mit den meisten Puntken verdeckt in der Mitte. Nach dem ersten Stich wird die erste, nach dem zweiten die zweite aufgedeckt. Sollte man nun noch einen Stich bekommen, muss man die dritte aufdecken, die vielleicht nicht eingeplant war.
Ein schönes Stichspiel, dass allerdings nicht an Sticheln oder Skullking heranreicht.

Rezi fertig: Stichling

 

 
Broom Service von Alea

Kennerspiel des Jahres 2015

Auch wenn die Grafiken ein wenig nach Kinderspiel aussehen, bietet Broom Service eine Menge an taktischen Möglichkeiten. Alle Spieler verfügen über die gleichen Karten und müssen sich beim Ausspielen entscheiden, ob sie sie als mutig oder feige ausspielen. Da man die ausgespielte Karte bedienen muss und es nur eine mutige in der Runde geben kann, ist hier ein wenig Überlegen angeraten, damit man am Ende nicht leer ausgeht.
Die Spieler brauen Tränke und bewegen ihre Figuren mit Hilfe der Hexen auf dem Spielplan umher um für viele Punkte die Tränke an die Kunden zu bringen. Nach 7 Runden endet das Spiel.
Ein interessanter Mechanismus, der allerdings auch viel Platz für Willkür bietet, so dass die geplanten Aktionen oft nicht zur vollen Zufriedenheit der Spieler ausgeführt werden können. Ein Ärgerspiel mit taktischen Raffinessen!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Beasty Bar von Zoch

Alle Tiere wollen unbedingt in die Beasty Bar, aber nur die ersten beiden in der Schlange schaffen es in einer Runde hinein. Immer wenn fünf Tiere ausliegen, kommt es zur Wertung: Die ersten beiden betreten die Bar und das letzte Tier wird vom Türsteher in die Seitengasse vertrieben.
Jedes Tier hat besondere Fähigkeiten und jeder Spieler hat den gleichen Satz von Tieren. Allerdings hat man nur vier auf der Hand und muss gut abwägen, welches Tier sich wann zu spielen lohnt.
Ein sehr schönes Spiel, das sich sehr gut als Absacker eignet.


Rezi fertig:Beasty Bar


Geister, Geister, Schatzsuchmeister von Mattel

Das Kinderspiel des Jahres 2014 ist ein kooperatives Spiel, bei dem man entweder gemeinsam gewinnt oder gemeinsam verliert. Es gilt 8 Juwelen aus dem Spukschloss hinaus zu befördern, allerdings machen es einem die Geister schwierig, denn wann immer drei Geister in einem Raum auftauchen, beginnt es zu spuken. Sobals es in sechs Räumen spukt, haben die Spieler verloren.
In der Profivariante müssen die Juwelen der Reihe nach, also 1 bis 8, aus dem Haus gebracht werden. Da man zwar einen Spuk loswerden kann, ihn aber nur mit mindestens zwei Spielern im Raum angreifen kann, erhöht sich der Schwierigkeistgrad deutlich. Sehr schönes Material!

YAK von Zoch

Das Spiel erinnert ein wenig an BLUFF nur mit Karten: Alle Spieler legen abwechselnd eine Karte verdeckt in die Mitte. Dabei muss man immer überbieten, was der Spieler vor einem angesagt hat. Entweder man erhöht die Anzahl an Tieren, oder man nennt ein größeres Tier mit der gleichen Anzahl. Die Sonderkarten machen das Spiel ein wenig willkürlich, dafür aber umso überraschender, so dass jüngere Spieler bestimmt mehr Spaß haben, als ältere, die lieber rechnen wollen

Dienstag, 2. Juni 2015

Kolejka von Huch

Das Spiel soll die Mangelwirtschaft im Ostblock darstellen. Dazu stellen wir unsere Arbeiter in Warteschlangen und versuchen so die begehrten Objekte zu ergattern um unsere Einkaufsliste zu vervollständigen. Allerdings ist das Spiel genauso, wie es wohl damals in Polen oder der DDR war: eher langweilig und willkürlich. Die Spieler haben eigentlich keinen Einfluss auf die zu erwerbenden Waren, was leider dazu führt, dass es keinerlei Planung geben kann. Ob ich etwas bekomme oder nicht, liegt nicht in meiner Hand. Zwar kann ich den Verlauf ein wenig durch meine Handkarten steuern; allerdings bin ich auf den gut gemischten Nachziehstapel angewiesen. Ein eher maues Spiel für Nostalgiefreunde. 

Trains von Pegasus

Ein Sammelkartenspiel a la Dominion, nur dass es noch einen Spielplan gibt, auf dem die Spieler ihre Eisenbahnstrecken planen und verlegen. Durch das Anschließen von Bahnhöfen erhält man Punkte. Da immer nur eine bestimmte Anzahl an unterschiedlichen Karten gewählt wird, ist jedes Spiel anders. Mit dem Zusatzplan kommen die USA und Deutschland ins Spiel, auf dem normalen Plan ist ein Ausschnitt rund um Tokio zu sehen.

The Walking Dead von Kosmos

Das Spiel zur Serie ist ein kooperatives Spiel, bei dem es darum geht, gemeinsam zu überleben. Der Mechanismus ist interessant, denn man verliert zusammen, wenn einer der vier  Kartenstapel aufgebraucht ist. Dies geschieht zum einen, wenn Spieler Karten ziehen, um Ausrüstung oder Munition zu bekommen, zum anderen, wenn Beißer an einem Ort sind ohne von Spielern aufgehalten zu werden. So muss man immer entscheiden, ob es sich lohnt eine Karte zu ziehen, oder man besser darauf verzichtet. Außerdem sollten die Spieler es nicht dazu kommen lassen, dass zu viele Beißer an einem Ort sind, ohne dass man etwas dagegen unternimmt.
Rezi fertig: The Walking Dead - Widerstand

Freitag, 24. April 2015

Winzige Weltreiche von Schwerkraft Verlag

Winzige Meeples, winzige Rohstoffmarker, winzige Landschaften. Das alles ergibt ein Spiel, das in anderen Verlagen sicherlich in einer größern Variante auf den Markt gekommen wäre. Jeder Spieler leitet die Geschicke eines Volkes, das sich auf seinen eigenen Ländereien ausbreiten kann, aber auch vor kriegerischen Handlungen nicht zurückschrecken muss.
Das erste Spiel wird immer ein Lernspiel sein, denn es gibt recht viele unterschiedliche Völker, die, wenn auch nicht allesamt, unterschiedliche Taktiken verlangen. Hilfreich sind dabei die Forumsseiten von boardgamegeek.com, da mehr als einmal Regelfragen aufgekommen sind, die von der Regel selbst nicht geklärt werden konnten.

Samstag, 11. April 2015

TRÄXX von NSV

Von den Erfindern von Qwixx. Jeder Spieler hat ein buntes Tableau, auf dem er eine Linie zieht, die, im besten Fall, durch alle aufgedruckten Zahlen geht. Die Karten geben vor, welche Farbfelder man durchziehen darf. Erreicht man als Erster eine Zahl, bekommt man die vollen Punkte. Ist man später dran, die Hälfte. Ein schnelles und unterhaltsames Spiel, das in wenigen Minuten erklärt und verstanden ist.
Rezi fertig: TRÄXX