Samstag, 3. Oktober 2015

RÖMISCH POKERN von AMIGO

Dies ist ein Würfelspiel mit römischen Zahlen. Zuerst herrschte leichte Verwirrung, wie man die Würfel werfen solle, alle auf einmal oder nacheinander, aber wenn man Mutmaßungen mal beiseite lässt und die Regel aufmerksam studiert, sollte es klar sein, dass man nacheinander werfen soll.
Es muss dabei immer eine gültige römische Zahl gebildet werden, zur Verfügung stehen I, V und X. Insgesamt hat man 7 Plätze das Ergebnis einzutragen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. Ach ja, Aktionskarten machen das Spiel noch interessanter. Sehr schön als Absacker.

Sarkophag von Amigo

Ein lustiges und unterhaltsames Stichspiel, bei dem es oft anders weitergeht, als man gedacht hatte. Der Startspieler spielt eine Karte aus, der nächste bestimmt mit seiner Karte, ob es nach oben, oder unten gehen soll. Kann ein Spieler die Vorgabe nicht erfüllen, erhält derjenige mit der am weitesten von der Zielvorgabe entfernten Karte den Stich. Wie bei Hornochsen will man aber keine Stiche bekommen, denn die Mumien auf den Karten zählen Minuspunkte. Ein überraschend interessantes Stichspiel!

Sonntag, 13. September 2015

Auf den Spuren von Marco Polo von Hans im Glück

Die Reise geht von Venedig aus bis nach Peking oder Sumatra oder beides! Wir reisen Städte an um deren Startboni zu bekommen, nutzen unsere Würfel um Aktionen auszuführen mit denen wir reisen können oder Handelsgüter und Kamle bekommen um wiederum reisen zu können oder Aufträge zu erfüllen. Mit Hilfe von Personenkarten ist jedes Spiel anders und man kann verschiedene Strategien ausprobieren.
Ein recht komplexes aber nicht verwirrendes Spiel. 

Freitag, 28. August 2015

BERMUDA von HUCH! 

Wie so viele Spiele muss man auch Bermuda mit den richtigen Leuten spielen. Asthmatiker und notorische Meckerer sind dabei fehl am Platz! Wie wollen an die Schätze der Nixe, dazu müssen wir aber tief tauchen und wenn man tauchen will, muss man die Luft anhalten!
Alle Spiele halten die Luft an, legen Karten, möglichst richtig, an die Schätze an und sobald einer atmet, endet die Runde.
In der richtigen Besetzung kann Bermuda bestimmt sehr lustig sein. In der falschen - das gilt für alle Spiele - macht es weniger Spaß, da man schnell ohne Chance dasteht.
Rezi fertig: Bermuda

Donnerstag, 20. August 2015

Schwarzer Kater von Steffen Spiele

Eigentlich ganz einfach. Fünf Hütchen, fünf unterschiedliche Gegenstände, ein Spielleiter, der zwei davon innerhalb der Reihe vertauscht und dann eine Frage: "Wo ist der kleine Käse?" Tja, wo nur? Wer sich so etwas gut merken kann, und beim Vertauschen der Hütchen nichts aus den Augen verliert, ist sicherlich gut geeignet für dieses Spiel. In der Regel sind es Kinder, die den Erwachsenen bei solchen Spielen zeigen, wie man es macht.
Schnelle gespielt und sehr unterhaltsam!

Dienstag, 18. August 2015

Die Schlösser des König Ludwigs von bezier games

Jeder Spieler übernimmt die Rolle eines Architekten des bayrischen Königs und entwirft ein Schloss. Dazu liegen Räume zum Versteigern aus, deren Erlös der Versteigerer bekommt. Alle Räume haben einen Vorteil, den man erhält, sobald der Raum fertiggestellt worden ist, das heißt, alle seine Türen grenzen an Türen von anderen Räumen oder Gängen.
Manche Räume geben einen Bonus, wenn sie an bestimmte andere angrenzen, andere kosten Punkte, wenn sie neben bestimmten anderen liegen.
Der Versteigerungsmechanismus ist sehr schön, da der aktive Spieler das Angebot individuell anpassen kann und so Räume, die ein bestimmter Spieler gerne hätte teuer oder billig macht. Da man selbst aber zum Schluss einer Runde kauft, sollte man darauf achten, dass der eigene Wunsch nicht zu teuer geworden ist.

Von Drachen und Schafen von Kosmos

Als Drache sind wir unterwegs und sammeln Schätze. Diese wollen wir vorzugsweise in einer Höhle verstecken, aber nur farblich passende Schätze passen in eine farblich passende Höhle. Die Rückseiten der Karten zeigen Schafe in unterschiedlichen Farben, während die Vorderseiten die Schätze, Höhlen oder Aktionen zeigen, mit denen wir den anderen Spielern das Leben schwer machen können.
Es gilt also die richtigen Karten zu ergattern, damit wir am Ende die wertvollsten Schätze in unseren zwei Höhlen lagern. Ein Spiel, das es den Spielern erlaubt die Mitspieler zu ärgern oder die Karten mit ihrer Rückseite zu nutzen, denn jeder Schatz braucht eine bestimmte Anzahl an Schafen, damit er es in den Drahenhort schafft.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Stichling von Ravensburger

Ein Stichspiel, wie der Name schon verrät, bei dem man nicht nur auf einen Stich spielt, sondern gleich auf vier. Dabei geht es ein wenig wie bei Wizard zu, man sollte nicht mehr Stiche bekommen, als man angesagt hat, wobei sich dies im Laufe des Spieles noch verändern kann. Mit drei Karten gibt am verdeckt an, wie viele Stiche man bekommen möchte. Sind es zwei, liegt die Karte mit den meisten Puntken verdeckt in der Mitte. Nach dem ersten Stich wird die erste, nach dem zweiten die zweite aufgedeckt. Sollte man nun noch einen Stich bekommen, muss man die dritte aufdecken, die vielleicht nicht eingeplant war.
Ein schönes Stichspiel, dass allerdings nicht an Sticheln oder Skullking heranreicht.

Rezi fertig: Stichling

 

 
Broom Service von Alea

Kennerspiel des Jahres 2015

Auch wenn die Grafiken ein wenig nach Kinderspiel aussehen, bietet Broom Service eine Menge an taktischen Möglichkeiten. Alle Spieler verfügen über die gleichen Karten und müssen sich beim Ausspielen entscheiden, ob sie sie als mutig oder feige ausspielen. Da man die ausgespielte Karte bedienen muss und es nur eine mutige in der Runde geben kann, ist hier ein wenig Überlegen angeraten, damit man am Ende nicht leer ausgeht.
Die Spieler brauen Tränke und bewegen ihre Figuren mit Hilfe der Hexen auf dem Spielplan umher um für viele Punkte die Tränke an die Kunden zu bringen. Nach 7 Runden endet das Spiel.
Ein interessanter Mechanismus, der allerdings auch viel Platz für Willkür bietet, so dass die geplanten Aktionen oft nicht zur vollen Zufriedenheit der Spieler ausgeführt werden können. Ein Ärgerspiel mit taktischen Raffinessen!

Mittwoch, 10. Juni 2015

Beasty Bar von Zoch

Alle Tiere wollen unbedingt in die Beasty Bar, aber nur die ersten beiden in der Schlange schaffen es in einer Runde hinein. Immer wenn fünf Tiere ausliegen, kommt es zur Wertung: Die ersten beiden betreten die Bar und das letzte Tier wird vom Türsteher in die Seitengasse vertrieben.
Jedes Tier hat besondere Fähigkeiten und jeder Spieler hat den gleichen Satz von Tieren. Allerdings hat man nur vier auf der Hand und muss gut abwägen, welches Tier sich wann zu spielen lohnt.
Ein sehr schönes Spiel, das sich sehr gut als Absacker eignet.


Rezi fertig:Beasty Bar